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Stadtentwicklung

Party-Tram zum Hermannplatz?

Kohlendioxid-, Stickoxid- und Feinstaubemissionen, verstopfte Straßen und steigende ÖPNV-Fahrgastzahlen – Grund genug für die Neuköllner Basisorganisation (BO) Reuterkiez der LINKEN, die im Berliner Mobilitätsgesetz formulierten Ziele zu unterstützen: Vorrang, Stärkung, Erweiterung und Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) sowie des Rad- und Fußverkehrs.

Kohlendioxid-, Stickoxid- und Feinstaubemissionen, verstopfte Straßen und steigende ÖPNV-Fahrgastzahlen – Grund genug für die Neuköllner Basisorganisation (BO) Reuterkiez der LINKEN, die im Berliner Mobilitätsgesetz formulierten Ziele zu unterstützen: Vorrang, Stärkung, Erweiterung und Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) sowie des Rad- und Fußverkehrs.

Die BO-Reuterkiez begrüßt daher ausdrücklich das Vorhaben des Senats, die Tram-Linie M10 nicht nur vom Hauptbahnhof in Richtung Moabit bis zur Turmstraße zu verlängern, sondern auch von Warschauer Straße durch den östlichen Teil Kreuzbergs und den nördlichen Teil Neuköllns bis zum Hermannplatz.

Eine bessere Anbindung oben genannter Gebiete an das öffentliche Verkehrsnetz würde bessere Voraussetzungen zum Wechsel vom motorisierten Individual- hin zum öffentlichen Nahverkehr schaffen, insbesondere würde eine Straßenbahn Bürgern mit Handicap die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel erleichtern.

Die Sorge mancher Anwohner*innen der betreffenden Gebiete, eine Trassenverlängerung würde der Gentrifizierung weiteren Vorschub leisten, ist verständlich. Allerdings sind die gewaltigen Mietpreissteigerungen der letzten Jahre vor allem durch Immobilienspekulation, Modernisierungen und die vermieterfreundliche Konstruktion des Mietspiegels zustande gekommen.

Steigende Mieten zu bekämpfen, indem Lebensqualität und Verkehrssituation in den betroffenen Gebieten niedrig gehalten werden, ist eher Ausdruck von Resignation als einer zukunftsorientierten sozialen Politik.

Die BO Reuterkiez hofft auf eine einvernehmliche Lösung unter Beteiligung der betroffenen Anwohner*innen.