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Vor dem Foto eines jungen, lächelnden Mannes mit Kopfhörern gedenken einige Zeilen an seine Ermordung. Credit:

Rassismus

Üble Gerüchte korrigiert

Im April 2019 setzte Polizeireporter Philippe Debionne im Berliner Kurier ein besonders verleumderisches Gerücht in die Welt: Der seit 2012 unaufgeklärte Mord an Burak Bektaş sei – so würde es in Polizeikreisen „inoffiziell besprochen“ – eine Racheaktion für einen missglückten Raubüberfall gewesen. Die Faktenlage hinter dieser Story, die das Opfer eines rassistischen Mordes zynischerweise zum Kriminellen stilisiert, löste sich allerdings schnell in Luft auf.

Wir zitieren die Richtigstellung, die der verantwortliche DuMont-Verlag als Antwort auf die Kritik der Burak-Bektaş-Initiative und der Anwälte der Familie Bektaş veröffentlichte: „Es gibt keinerlei Grund zu der Annahme, der ermordete Burak Bektaş sei an einem […] Überfall beteiligt gewesen. Vielmehr hat die Generalstaatsanwaltschaft Berlin mitgeteilt, dass die Staatsanwaltschaft Berlin zu keinem Zeitpunkt davon ausgegangen ist, es handele sich bei der Tat um eine Racheaktion für einen Raubüberfall, und dass es auch keinerlei dahingehende Erkenntnisse gibt. Auch vom ermittelnden LKA oder sonstigen Polizeidienststellen, so die General Staatsanwaltschaft weiter, ist gegenüber der Staatsanwaltschaft niemals die Vermutung geäußert worden, bei der Tat handele es sich um einen Racheakt für einen Raubüberfall.“ Das Gerücht war offenbar gezielt von einer Polizeiquelle in die Welt gesetzt worden.

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Rassismus

Der Terror geht weiter: Nazi-Angriffe in Neukölln

»Kanake«, Hakenkreuz, 88 und HH-Markierungen – diese Nazipropaganda wurde in der Nacht zum 24. April in Neukölln auf der Grenze zu Tempelhof auf zwei Autos geschmiert, eines davon ein Taxi.

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Rassismus

Schluss mit Stigmatisierung und Schikane

Das ist die Überschrift des Einwohnerantrags, den die Initiative Kein Generalverdacht in die Neuköllner BVV einbringen möchte. Gefordert wird, was selbstverständlich sein sollte: ein respektvoller und rechtsstaatliche Prinzipien wahrender Umgang mit dem migrantischen Gewerbe.

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Rassismus

Wir sind mehr: 250.000 auf Unteilbar-Demo

Rechte Strukturen erstarken, Rassismus ist allgegenwärtig. Flucht und Migration werden gegen den Sozialstaat ausgespielt. Aber im […]

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Rassismus

Warum der Begriff „Clankriminalität“ falsch ist

Younes Aziz* ist in Neukölln geboren und aufgewachsen. Dass der Bezirksbürgermeister jetzt verstärkt gegen arabische »Clans« vorgehen will, […]