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Stadtentwicklung

Freie Fahrt auf der Hermannstraße!

Die 2,6 Kilometer lange Hermannstraße verbindet den Ortsteil Britz mit dem Hermannplatz. Für viele Neuköllnerinnen ist sie fester Bestandteil täglicher Wege zu Arbeit, Kita, Schule oder Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten. Dennoch gibt es keinen Radweg. Inmitten hochmotorisierter Kraftfahrzeuge sowie in zweiter Reihe parkenden Individual- und Lieferverkehrs ergibt sich eine angespannte und häufig gefährliche Situation für Radfahrende und Fußgängerinnen.

Die Initiative »Hermannstraße für alle« entstand aus dem Bedürfnis, den Verkehr für alle Teilnehmenden sicherer, angenehmer und hindernisärmer zu gestalten – egal ob sie mit Fahrrad oder Kinderwagen, im Rollstuhl, zu Fuß oder im Auto unterwegs sind. Angestoßen wurde die Initiative von Mitgliedern der BO Hermannstraße (DIE LINKE Neukölln). Inzwischen bringt sie parteiübergreifend Aktive und Anwohnerinnen aus unterschiedlichen Bündnissen zusammen. Mit Passantinnen-Gesprächen, Infoständen, Videokonferenzen und Fahrraddemos lädt »Hermannstraße für alle« Menschen ein, gemeinsam den Stadtraum zu gestalten.

Das bewegt immer mehr Neuköllnerinnen: An einer Videokonferenz, bei der die Forderung nach umgehender Einrichtung eines temporären Radwegs an Bezirksbürgermeister Martin Hikel herangetragen wurde, beteiligten sich im Mai 70 Anwohnerinnen. Bei drei Fahrraddemos im Juni und Juli radelten bis zu 300 Unterstützer*innen mit.

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Stadtentwicklung

Warum die S-Bahn-Ausschreibung gestoppt werden muss

Ideologisch hat der Neoliberalismus ausgespielt. Und doch geht die neoliberale Umwälzung mit ihren Privatisierungen weiter. Aktuell wird die […]

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Stadtentwicklung

Russisch Roulette bei der S-Bahn-Ausschreibung: Tariftreue ist nicht Tarifbindung

Was sind die Folgen für das Personal, wenn private Betreiber die S-Bahn übernehmen? Rechtsanwalt Benedikt Hopmann nimmt die aktuelle S-Bahn-Ausschreibung rechtlich unter die Lupe.

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Wer ist eigentlich KCW?

Seit Jahren lässt sich der Berliner Senat in Sachen öffentlicher Nahverkehr durch die Consultingfirma KCW beraten. Das kostet Millionen – und pusht die Wettbewerbsagenda. Auch bei der drohenden S-Bahn-Zerschlagung mischt KCW an vorderster Stelle mit.

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Stadtentwicklung

Wie die Koalition die Zerschlagung der S-Bahn vorantreibt

Große Teile des Berliner S-Bahn-Netzes werden ausgeschrieben. Für die Zukunft ist zu befürchten, dass verschiedene private Betreiber die S-Bahn unter sich aufteilen.