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Corona

»Viele holen die Fahrräder aus dem Keller«

Ada und Rafael betreiben den Fahrradladen Como Bike an der Hertabrücke. Durch Corona haben sie alle Hände voll zu tun.

Ihr betreibt einen Fahrradladen für den Kiez. Was verbindet ihr mit der Gegend?

Rafael: Wir haben Ende 2014 geöffnet und zu uns kommen vor allem Leute aus Neukölln, viele aus der direkten Umgebung oder zum Beispiel von der Sonnenallee. Ich habe mich hier immer wohl gefühlt. Auch die Nachbarn sind super. Es zieht mich in die Kieze, wo viel los ist. Da passt es hier natürlich gut. Egal welche Herkunft oder welche Religion jemand hat, alle leben zusammen und kommen miteinander aus. Das ist toll.

An welche Momente erinnert ihr euch besonders gern?

Ada: Schön ist wenn wir merken, dass die Kunden zufrieden sind und unsere Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit schätzen.

Rafael: Es bereitet mir persönlich Freude wenn man merkt, dass die Energie stimmt. Wenn man gerne miteinander redet und spürt, dass da Vertrauen ist, dass nichts im Weg ist. Das erfüllt uns.

Hat sich durch die Corona-Krise etwas geändert?

Rafael: Ja, wir haben einen Umsatzboom erlebt und mussten sogar zum ersten Mal einen Auftragsstopp machen. Viele holen jetzt die Fahrräder aus den Kellern und nutzen sie mehr, das merken wir natürlich.

Ada: Es gab immer wieder neue Verordnungen wie zu Masken und Abstand, darauf mussten wir uns ständig neu einstellen. Wir sind ein Familienunternehmen und unterstützen uns viel gegenseitig. Wahrscheinlich ist es für uns sogar leichter als für andere. Und man bekommt die Verunsicherung der Kunden manchmal mit. Das ist eine Herausforderung. Im Moment suchen wir noch weitere Mitarbeiter weil wir sehr viel zu tun haben, aber auch die Suche nach Mitarbeitern und das Einarbeiten sind in dieser Zeit herausfordernd.

Was würdet ihr euch für die Zukunft hier im Kiez wünschen?*

Rafael: Dass die Straßen fahrradgerechter werden. Und dass mehr gegen Fahrraddiebstähle gemacht wird. Leute sagen immer wieder: Ich will nur ein altes Fahrrad, es wird doch sowieso geklaut. Das ist schade. Es wäre schön, wenn sich das ändert.

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